Die übliche Vorgehensweise, wenn uns ein Grundstück angeboten wird, ist, erst einmal per Telefon bei einigen Anwohnern nachzufragen, wie diese denn den Bedarf an Garagen einschätzen:

  • Gibt es Parkplatznot im Viertel? 
  • Wie viele Garagen gibt es in der Umgebung? 
  • Wie ist die Altersstruktur im Viertel? Gibt es eine hohe Arbeitslosenquote? 
  • Was wäre ein akzeptabler Mietpreis für eine Garage?

Damit bekommt man schon einmal ein Gefühl für die Qualität des Viertels. Es macht ja keinen Sinn, Garagen in einer Gegend zu bauen, die hauptsächlich von Rentnern bewohnt wird oder in der eine hohe Arbeitslosigkeit herrscht. Zwar ist in der Regel der Prozentsatz der Rentner, die ein Auto haben, auch nicht kleiner als der bei jüngeren Leuten, doch wenn man nachhaltig investieren will, muss man schon mehr als 10 – 15 Jahre in die Zukunft schauen und die Entwicklung vorhersagen können.

Hilfreich in diesem Zusammenhang – vor allem in den größeren Städten der neuen Bundesländer – sind die üblicherweise auf deren Internet-Seiten veröffentlichten Stadtentwicklungspläne., Diese Pläne sind eine Prognose über die generelle städtebauliche Entwicklung und die Bevölkerungsentwicklung und geben eine Vorschau auf die Entwicklung des ins Auge gefassten Viertels. Für eine nachhaltige Investition in Form von Garagen ist es sehr, sehr wichtig, eine einigermaßen gesicherte Vorhersage darüber treffen zu können, ob die geplanten Garagen auch noch in 20 Jahren auf einen ausreichenden Bedarf treffen.