Folgt man den neuesten Erkenntnissen, so sind die Immobilien auch zu Zeiten der Deflation eine sehr gute Anlage. Seit geraumer Zeit steht fest, dass die Immobilienbesitzer einige Vorteile haben, wenn eine „Null-Inflation“ eingetreten ist. Das liegt vor allem an der Tatsache, dass es sich bei den Immobilien um Sachwerte handelt. Des Weiteren sorgt die Deflation nicht für einen kompletten Zusammenbruch der Wirtschaft – im Gegenteil: Die letzten Jahrzehnte haben gezeigt, dass eine Deflation die Wirtschaft sogar ankurbelt.

Unterschied zwischen Inflation und Deflation

Die Inflation bezeichnet einen andauernden Anstieg der Geldmenge – die Preise steigen. Dienstleistungen und Waren werden in weiterer Folge teurer und das Geld verliert an Wert. Aus diesem Grund wird die Inflation auch „Geldentwertung“ genannt. Eine Inflation entsteht nur, wenn die Geldmenge schneller als die produzierten Waren und angebotenen Dienstleistungen steigt.

Die Deflation ist das Gegenteil – es kommt zu einer Verringerung der Geldmenge, sodass die Preise günstiger werden. Die Dienstleistungen und Waren werden also billiger, wobei bestehende Schulden zum vereinbarten Nennwert bestehen bleiben.

Mario Draghi, der Chef der Europäischen Zentralbank (kurz: EZB), ist der Meinung, dass es Deflations-Tendenzen in Italien, Spanien und auch Griechenland gibt. Um dagegen vorzugehen, wurden neue Banknoten gedruckt. Wenn die Drucker angeworfen werden, kann das mögliche Deflations-Risiko gemindert werden. Jedoch wird die Geldmenge derart aufgebläht, dass in weiterer Folge ein Inflationsrisiko besteht.

Immobilien sind eine stabile Geldanlage

Fakt ist, dass Immobilien – ganz egal, ob es sich dabei um Wohnungen oder Häuser handelt – „Sachwerte“ sind und einen automatischen Inflations-Ausgleich mit sich bringen. Das heißt: Auch dann, wenn alles teurer wird und unser Geld an Wert verliert, so steigen die Immobilienpreise, sodass es zu einem Ausgleich der Geldentwertung kommt.

Schon seit Jahrzehnten sind Häuser eine stabile und auch inflationssichere Geldanlage. Auch dann, wenn das Haus über einen Kredit finanziert wurde, steigt der Preis der Immobilie – in weiterer Folge sinken die Schulden, da monatliche Rückzahlungen die Kreditbelastung verringern. Der Immobilienbesitzer und Kreditnehmer darf sich also über ein doppeltes Geschäft freuen.

Was passiert bei der Deflation?

Bei der Deflation steigt der Geldwert – Dienstleistungen und Waren werden also billiger. Auch ein Haus ist, zumindest aus wirtschaftlicher Sicht, ein „Ding“, sodass der Preis der Immobilie ebenfalls sinkt. Wird das Objekt mittels Kredit finanziert, so bleibt die Finanzierung in ihrer ursprünglichen Höhe aufrecht.

​Das Resultat? Der Wert der Immobilie sinkt, wobei das Darlehen in derselben Höhe bestehen bleibt. Kommt es zur Inflation, so tritt das genaue Gegenteil ein.

Neue Erkenntnisse zeigen, dass Immobilien die beste Wahl sind

Heute gibt es aber neue Erkenntnisse, die die theoretischen Lehren auf den Kopf stellen. Die sogenannte Preisspirale, die für die Senkung des Immobilienpreises verantwortlich ist, setzt nur bei einer langanhaltenden Deflation ein. Erst dann, wenn die Löhne nachhaltig sinken, kommt es zum Wertverlust.

Nachdem der Ölpreis gefallen ist und sich die Autofahrer über billigen Sprit freuten, sprach man von einer möglichen Deflationsgefahr. Jedoch stiegen in weiterer Folge die Immobilienpreise – eine echte Deflation blieb also aus. Die Deflation führt also nicht automatisch zum wirtschaftlichen Niedergang. Sinkende Heiz- und Benzinpreise sind in Wahrheit keine Gefahr – die Bürger freuen sich, wenn sie weniger Geld für das Heizen oder das Tanken ausgeben müssen.

Die letzte Studie der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) hat zudem gezeigt, dass in den letzten 140 Jahren keine Deflation dafür gesorgt hat, dass die Wirtschaft zusammengebrochen ist. Im Gegenteil – die Wirtschaft ist sogar gewachsen. Wenn die Produkte und Dienstleistungen nämlich billiger werden, so können sich die Menschen auch mehr Produkte leisten und mehr Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Am Ende ist die Angst vor einer Deflation also unbegründet.

Immobilienbesitzer müssen keine Angst vor geringeren Mieteinnahmen haben

Sind in den Zeiten der Inflation die Zinsen hoch, so sind sie extrem niedrig, wenn es zu einer Deflation kommt. Werden Wohnungen vermietet, so erzielen die Vermieter aber noch immer Mieteinnahmen. Wer heute eine Wohnung erwirbt und eine Mietrendite von 4 Prozent erwartet, wird auch in Deflationszeiten eine Rendite von 4 Prozent erzielen.

​Schlussendlich hat die Deflation keine Auswirkungen auf Mieteinnahmen – niemand wird seine Immobilie zum Null-Tarif zur Verfügung stellen. Des Weiteren sorgen langfristige Verträge dafür, dass die Mieteinnahmen schon für die nächsten Jahre gesichert werden. Staatspapiere, Anleihen oder Sparkassenobligationen können jedoch sehr wohl derart angepasst werden, dass der Sparer am Ende nur 0,125 Prozent an Zinsen bekommt.

Immobilien garantieren immer Erträge

Wohnimmobilien, die vermietet werden, sind eine gute Anlage – ganz egal, ob eine Inflation oder Deflation eingetreten ist. Da Immobilien Sachwerte sind, die sich aber nur auf die tatsächliche Nutzung stützen und im Rahmen langfristiger Vereinbarungen gekauft und vermietet werden, sorgen sie auch dann für Erträge, wenn andere Anlagen bereits keine Gewinne mehr bringen.

Sie interessieren sich für ertragsstarke Anlagen? Informieren Sie sich über unsere aktuellen Verkaufsangebote und unsere Spezialisierung auf die „Einfache Immobilie: Garagen“. Sichern Sie Ihr Geld durch eine Investition in wirklich funktionierende Kapitalanlagen.