Bei den permanenten Änderungen der Rentenberechnung in Deutschland können Sie sich wahrscheinlich nur auf eins verlassen: Dass die Rente für einen anständigen Lebensabend nicht reicht. Noch weniger tut sie das, wenn Sie Frührentner werden wollen. Ein kluger Schachzug hilft Ihnen, einen Teil der drohenden Rentenlücke zu schließen.

Viele Versicherte müssen mit wesentlich niedrigeren Altersrenten als die Standardrente rechnen, denn sie wird nach Betragsjahren berechnet. So lag der durchschnittliche Zahlbetrag der Versichertenrenten am 01.07.2014 bei 1.061 Euro (Männer) bzw. 770 Euro (Frauen) in den alten Bundesländern und bei 993 Euro (Männer) bzw. 532 Euro (Frauen) in den neuen Bundesländern. (Quelle: Rentenversicherung in Zeitreihen. Ausgabe Oktober 2014) Und das sind die Berechnungen des sogenannten Eckrentners, also wenn Sie ohne Pausen 45 Jahre mit dem deutschen Durchschnittsgehalt in die Rentenkasse eingezahlt haben.

Doch ein Großteil der Beschäftigten wird das Niveau des Eckrentners leider nicht erreichen, denn rund 22 Millionen Bundesbürger haben im Durchschnitt eine Rentenlücke von über 800 Euro im Monat (Quelle: Studie des Vorsorgeatlas Deutschland). Bei Frührentnern kommen dann noch die 0,3% Abzüge für jeden vorgezogenen Monat dazu. Das ist erheblich: Stellen Sie sich vor, Sie sind 1959 geboren und haben 35 Versicherungsjahre. Regulär würden Sie mit 66 Jahren und 2 Monaten in Rente gehen, doch Sie möchten einfach mehr Zeit für sich haben und bereits mit 63 aufhören zu arbeiten. Das würde Sie einen Abschlag von 11,4 Prozent bei der Rente kosten. Sind Sie jünger und 1963 geboren, trifft es Sie noch härter-mit 13,8 Prozent Abzügen (Quelle: Finanztest.de)

Fakt ist: Die gesetzliche Rente reicht für die Alterssicherung nicht aus.
Private Vorsorge ist unverzichtbar, denn bei der Frührente können Sie nur 6.300 Euro jährlich steuerfrei dazu verdienen. Das schließt kein Rentenloch und lässt Sie auch nicht unbeschwert den Lebensabend verbringen. Da Sie auch mit Anlagen wie Sparbuch (Rendite 0,5%) oder Anleihen (Rendite 2%) nicht viel erreichen, sind Aktien und Garagen für Sie sicher eine Option. Im Gegensatz zu Aktien können Sie bei Garagen mit einer sicheren und risikoarmen Einkommensquelle rechnen. Sie kaufen einen sanierten Garagenhof, der voll vermietet ist und selbst, wenn gekündigt wird, ist bei der Parkplatzlage in den Städten schnell ein neuer Mieter zu finden.

Mischen Sie doch mal bei Garagen mit!
Bei etwa zehn Garagen haben Sie Mieteinnahmen von ca. 600 Euro monatlich, die in etwa der Monatsmiete einer kleinen Wohnung entsprechen, bei einem kleinen Ausfallrisiko. Denn wann werden zehn Garagenmieter zeitgleich nicht bezahlen? Möglicherweise fallen einmal ein oder zwei Mieter aus, doch trotzdem hätten Sie in diesem Fall noch immer eine Risikoverteilung auf zehn statt auf einer Schulter.

Im Gegensatz zu anderen möglichen Anlageformen können Sie beim Garagenkauf klein einsteigen und bereits unter 100.000 Euro sinnvolle Investitionen tätigen. Die Garagen-Experten von Future Construct gehen von einer bereinigten Netto-Mietrendite von drei bis sechs Prozent aus. Die laufenden Nebenkosten und die Kaufnebenkosten sind hier schon berücksichtigt, Steuern und eventuelle Kreditkosten nicht.

Unterm Strich ist diese Anlageform jedoch ernsthaft zu prüfen, vor allem wenn diese für die Altersvorsorge, also zur regelmäßigen Erzielung monatlicher Einnahmen erworben werden. Denn Sie haben bei Garagen weder eine Nebenkostenabrechnung wie bei Wohnimmobilien noch ein so hohes Anlagerisiko wie bei Aktien. Außerdem sind die Instandhaltungskosten bei Garagen erheblich geringer als bei Wohnimmobilien.

Wie immer im Finanzsektor macht es schließlich die Mischung der Anlageformen, doch die ersten 3 – 6 Prozent Ihrer Frührente könnten Sie so gegenfinanzieren. Vielleicht mischen Sie also bald bei Garagen mit?