Was eigentlich nur eine Info für unsere Wohnungsmieter sein sollte hat uns dann aber bewogen, dieses Thema auch auf unserem Blog zu erwähnen:

Ein kleines Dankeschön für den Müllmann oder den Postboten? Lieber nicht, das könnte teuer werden.

Wegen Bestechlichkeit steht nun ein Münchner Müllmann vor Gericht. Seit Weihnachten 2013 soll Andreas H. Trinkgelder von Kunden zugesteckt bekommen haben, so wird dem Angeklagten vorgeworfen. Dass dies bei vielen kommunalen Dienstleistern seit 2010 verboten ist, wissen nur wenige – trotz der Informationsblätter, die an jeden Haushalt in z.B. München verteilt wurden.

Im Gegenzug soll der Mann dafür Zusatzmüll bzw. Gartenabfälle mitgenommen haben, ohne dies in Rechnung zu stellen. Dies kann allerdings ernsthafte Folgen haben – für alle Parteien. Denn auch dem Trinkgeld-Geber kann wegen Bestechung eine Anzeige drohen.

Der Mann bestreitet die Annahme von