Was eigentlich nur eine Info für unsere Wohnungsmieter sein sollte hat uns dann aber bewogen, dieses Thema auch auf unserem Blog zu erwähnen:

Ein kleines Dankeschön für den Müllmann oder den Postboten? Lieber nicht, das könnte teuer werden.

Wegen Bestechlichkeit steht nun ein Münchner Müllmann vor Gericht. Seit Weihnachten 2013 soll Andreas H. Trinkgelder von Kunden zugesteckt bekommen haben, so wird dem Angeklagten vorgeworfen. Dass dies bei vielen kommunalen Dienstleistern seit 2010 verboten ist, wissen nur wenige – trotz der Informationsblätter, die an jeden Haushalt in z.B. München verteilt wurden.

Im Gegenzug soll der Mann dafür Zusatzmüll bzw. Gartenabfälle mitgenommen haben, ohne dies in Rechnung zu stellen. Dies kann allerdings ernsthafte Folgen haben – für alle Parteien. Denn auch dem Trinkgeld-Geber kann wegen Bestechung eine Anzeige drohen.

Der Mann bestreitet die Annahme von Geldern, lediglich gelegentlich einmal eine Brezel oder einen Kaffee und die Kunden können sich nicht mehr daran erinnern, dem Müllmann Trinkgeld gegeben zu haben. Nach knapp 20 Jahren bei der AWM (Abfallwirtschaftsbetrieb München), erhielt der 48-jährige nun schließlich seine Kündigung, gegen die er rechtlich vorgehen wird.

Wie kann man sich denn erkenntlich zeigen? Geldgeschenke bis ca. 25 € Sachwert sind erlaubt :)

Um Ihnen möglichen Ärger zu ersparen, sollten Sie also darauf achten, wie Sie sich bei Ihrem Müllmann oder Postboten bedanken.

Ich freue mich sehr, von Ihnen zu hören!

Herzliche Grüße aus Markt Schwaben,

Gerhard Lidl
Vorstandsvorsitzender

Future Construct AG
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