Der Vermögensaufbau gestaltet sich heutzutage wesentlich schwieriger als noch vor wenigen Dekaden. So war es unseren Eltern dank des hohen Zinsniveaus möglich, sich durch konsequentes Sparen ein stattliches finanzielles Polster zu schaffen. In der heutigen Zeit reicht das Sparbuch jedoch bei Weitem nicht mehr aus, da die Verzinsung auf Spareinlagen meist niedriger als die Inflationsrate ist.

Um sich dennoch ein Vermögen aufzubauen, ist es daher notwendig, klug und vorausschauend zu investieren. Einnahmen aus passivem Einkommen, wie beispielsweise laufende Mieteinnahmen, können nicht nur helfen, dem Ruhestand gelassen entgegenzublicken, sondern auch den Weg zur finanziellen Freiheit ermöglichen.

Doch was gilt es beim Aufbau von passivem Einkommen zu beachten und welche Investitionen lohnen sich wirklich?

Was ist passives Einkommen?

Mit der Hilfe von passivem Einkommen ist es nicht mehr notwendig, einen Job nur aufgrund des hohen Gehalts anzunehmen. Dank konstanter monatlicher Einnahmen aus passivem Einkommen entfällt der Zwang, frühmorgens das Haus verlassen zu müssen, um 8 oder mehr Stunden für andere Menschen zu arbeiten. Natürlich ist auch passives Einkommen mit Aufwand verbunden. Dieser Aufwand hält sich jedoch meist in Grenzen, sodass auch mit wenig Einsatz ein monatlicher Überschuss auf dem Konto entsteht.

Wie unterscheidet sich passives Einkommen von aktivem Einkommen?

Beim aktiven Einkommen wird Zeit gegen Geld getauscht. Jeder Arbeiter und Angestellte, der einer unselbstständigen Beschäftigung nachgeht, tauscht somit einen Teil seiner Lebenszeit gegen einen vorab festgelegten Geldbetrag. Der Arbeiter oder Angestellte steht in einem Abhängigkeitsverhältnis und verdient nur dann Geld, wenn er auch arbeiten kann. Beim passiven Einkommen werden Zeit und Geld entkoppelt. Passives Einkommen ist natürlich ebenfalls mit Aufwand verbunden, jedoch lässt sich der Arbeitseinsatz langfristig drosseln, ohne dass sich die monatlichen Einnahmen verringern.

Welche Arten von passivem Einkommen gibt es?

Bei der Erschaffung von passivem Einkommen kann entweder Zeit oder Geld investiert werden. So investiert ein Autor beispielsweise anfangs Zeit in das Schreiben eines Buchs. Nach der Veröffentlichung seines Werks profitiert er dann von laufenden Einnahmen, für welche kein weiterer Aufwand mehr notwendig ist. Genauso ist es bei der Investition in Immobilien. Hier erwirtschaftet ein Investor im ersten Schritt Kapital, mit welchem er dann ein Anlageobjekt kauft. Nach dem Kauf erzielt er monatlich laufende Mieteinnahmen, die er wiederum für den Vermögensaufbau verwenden kann.

Passives Einkommen mit Immobilien

Immobilien sind eine beliebte Strategie, um passives Einkommen zu erwirtschaften. Dabei steigt im städtischen Bereich nicht nur die Nachfrage nach Mietwohnungen und Häusern, sondern auch der Bedarf an Parkflächen wird immer größer. Mit einer gezielten Investition in Immobilien ist es Anlegern möglich, unabhängig von der politischen Situation, langfristig sichere Einnahmen zu generieren.

Wie funktioniert der Vermögensaufbau mit Immobilien?

Immobilien sichern nicht nur ein stabiles monatliches Einkommen, sondern können nach einigen Jahren oftmals mit Gewinn verkauft werden. Die Auswahl der Immobilie muss jedoch mit Sorgfalt stattfinden, wobei die Kosten möglichst niedrig gehalten werden sollten. Nur wenn am Monatsende nach Abzug der Wartungs- und Instandhaltungskosten ein Gewinn übrig bleibt, lohnt sich die Investition in ein Anlageobjekt. Hier haben sich besonders Garagen und Stellplätze bewährt.
Lesen Sie hierzu auch:  “Wie Sie Ihre Immobilienrendite korrekt berechnen”

Was gilt es bei der Investition in Immobilien zu beachten?

Um gewinnbringend in Immobilien zu investieren, benötigt man ein Verständnis für den Markt und muss wissen, wann der Ankauf oder Verkauf einer Immobilie Sinn macht. Mit guter Marktkenntnis und einem Gespür für die aktuelle Situation können so langfristig hohe Gewinne erzielt werden. Erfolgreiche Investoren behalten daher den regionalen Immobilienmarkt immer im Auge und wählen jedes Objekt ganz gezielt aus.
Lesen Sie hierzu auch: “Kapitalanlagen vergleichen – So wichtig wie nie in 2017” 

Welche Vorteile bieten Immobilien?

Besonders in politisch unsicheren Zeiten wird vermehrt in reale Werte investiert, die sich auch anfassen lassen. Mit einer Immobilie kann solch ein echter Wert geschaffen, der aufgrund seiner Eigenschaft auch als sichere Investition angesehen werden kann. Eine Investition in Wertpapiere ist immer abhängig vom Finanzmarkt und demzufolge auch Schwankungen unterworfen, wobei der Anleger auch einen Totalverlust erleiden kann. Im Gegensatz dazu ist eine Immobilie ein echter Wert, der auch bei schlechter Wirtschaftslage passives Einkommen erwirtschaftet. Zudem können Immobilien auch wieder veräußert werden, wodurch das Risiko eines Totalverlustes relativ gering ist.

​Garagen als sichere Kapitalanlage

Der Garagenmarkt wird oftmals unterschätzt, obwohl dieser ein perfekter Einstiegspunkt für alle jene ist, die in Immobilien investieren möchten. Garagenplätze sind günstig in der Anschaffung und weisen zugleich eine hohe Sicherheit auf. In Deutschland gibt es derzeit mehr als 48 Millionen zugelassene Personenkraftwagen, wobei die Tendenz dank des Trends hin zum Zweitwagen, seit Jahren steigend ist. Besonders in urbanen Gebieten, in den es kaum kostenfreie Parkmöglichkeiten gibt, sind Mietgaragen heutzutage gefragt wie nie zu vor. Zudem sind auch klimatische Veränderungen für diesen Markt ein großer Vorteil: Bitterkalte Wintermonate und vermehrte sommerliche Hagelschauer, mit herabfallenden Ästen und Überschwemmungen führen dazu, dass immer mehr Menschen einen sicheren Platz für ihren Pkw suchen und auch bereit sind, dafür zu bezahlen.
Lesen Sie hierzu auch: “Alternatives Investment: Garagen und Stellplätze als einfache und gewinnbringende Kapitalanlage”

Warum werden Garagen nur so selten als Kapitalanlage genutzt?

Der Grund, warum Garagen oftmals immer noch als Geheimtipp gehandelt werden, liegt vornehmlich in der mangelnden Medienpräsenz dieser Investitionsstrategie begründet. Garagen werden meist gemeinsam mit Häusern und Wohnungen verkauft, wodurch vielen Menschen der exakte Kaufpreis von Garagen nicht bekannt ist. Dabei sind einfache Garagen, abhängig von ihrer Lage und Größe, schon ab 6.000 Euro am Markt erhältlich. Der Kaufpreis ist somit auch für Kleinanleger überaus interessant, wobei sich in der passenden Lage monatlich leicht 100 Euro oder mehr pro Stellplatz erwirtschaften lassen.

​​Was gilt es beim Kauf einer Garage zu beachten?

Beim Kauf einer Garage müssen sowohl die regionalen Gegebenheiten als auch der aktuelle Markt genauestens analysiert werden. Zudem spielen auch der Garagentyp und dessen Ausstattung eine entscheidende Rolle. So zieht eine Tiefgarage beispielsweise Interessenten in einem Umkreis von bis zu 300 Meter Luftlinie an. Im Gegensatz dazu können mit einer abgeschlossenen Garage Kunden in einem Umkreis von bis zu fünf Kilometern erreicht werden. Aufgrund der steigenden Nachfrage nach Elektrofahrzeugen sollte jedes neue Anlageobjekt ferner über passende Lademöglichkeiten verfügen, sodass elektrisch betriebene Pkws und Roller auch direkt in der Garage aufgeladen werden können.

Welche Vorteile bieten Garagen?

Garagen bieten den großen Vorteil, dass sowohl die Instandhaltun