Als „Rentenlücke“ wird die Einkommensdifferenz bezeichnet, die sich im Anschluss an das Erwerbsleben beim Renteneintritt ergibt. An die Stelle von Lohn, Gehalt oder Besoldung tritt die gesetzliche Rente beziehungsweise Pension. Eins wie das andere ist deutlich niedriger als das bisherige Monatseinkommen. Die Einnahmeseite im Haushaltsbudget schrumpft, während die meisten Ausgaben unverändert weiterlaufen. Sie sind zum Teil von ihrer Art und der Höhe her gar nicht beeinflussbar. Wenn bisher nichts unternommen worden ist, um die neue Einnahmesituation zu verbessern, dann droht der finanzielle Kollaps. Eine Kredit- oder die Darlehensaufnahme ist keine Lösung. Geliehenes Geld muss zurückgezahlt werden und kostet Zinsen.

An der Lösung zur Schließung dieser Rentenlücke muss schon in frühen Jahren gearbeitet werden nach dem Grundsatz „je eher, desto besser“. Zusätzlich zur staatlichen Altersvorsorge mit der gesetzlichen Rente sowie zu einer möglichen BAV, der betrieblichen Altersvorsorge muss jeder Bürger selbst für sein Alter vorsorgen. Dieses dritte Standbein ist ein Bündel aus mehreren unterschiedlichen Vorsorgen. Sie reichen von Versicherungen über Wertpapier- und Geldanlagen bis hin zum Tagesgeld- oder dem Festgeldkonto als dem modernen Nachfolger des Sparbuchs aus dem vergangenen Jahrhundert.

Auch Kleinvieh macht Mist
Nach diesem Motto lohnt es sich durchaus, schon in früheren Jahren mit kleinen Summen zu sparen. Die heutige Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank EZB ist höchst ärgerlich und wenig ertragreich. Doch dem Sparer wird nichts genommen, sondern nur wenig gegeben. Er sollte sich auch damit trösten, dass es „irgendwann“ wieder besser wird, sprich mit den Sparzinsen aufwärtsgeht. Insofern sollte und darf auf eine private Altersvorsorge nicht verzichtet werden. Das beinhaltet ausdrücklich auch die private Vorsorge für eine später zu erwartende Pflegebedürftigkeit.

In jedem Lebensabschnitt das Richtige tun
Dem zukünftigen Rentner oder Pensionär stellt sich die Frage, wie er am besten und am effektivsten für seinen Lebensabend vorsorgen kann. Geradezu eine Selbstverständlichkeit ist der Abschluss einer Altersvorsorge mit staatlicher Förderung. Im Rentenbereich ist das die Riester-Rente in ihren vielfältigen Formen. Im Pflegebereich heißt das Pendant dazu Pflege-Bahr als eine private Pflegetagegeldversicherung. Was der Staat seinen Bürgern „schenkt“, das sollte man sich nicht entgehen lassen. Im Übrigen bieten sich für einen sukzessiven Aufbau der Altersvorsorge die folgenden Lebensabschnitte an.

Bis zum Beginn des dritten Lebensjahrzehnts
Besonders geeignet sind Sparpläne mit Aktienfonds sowie mit Exchange Trades Funds, den ETFs. Diese Fonds sind bei einem weitgehend passiven Fondsmanagement besonders günstig. In diesem Lebensabschnitt sollten alle Anlageformen langfristig sein.

Bis zum Beginn des vierten Lebensjahrzehnts
Auch in diesen Jahren sind langfristige Anlagen bestens geeignet. Hinzukommen sollte eine BAV, die betriebliche Altersvorsorge. Der Arbeitsplatz ist fest und gesichert, was bestenfalls für die kommenden Jahrzehnte bis zum Renteneintritt auch so bleiben kann.

Bis zum Beginn des fünften Lebensjahrzehnts
Jetzt sollte zu mittelfristigen Anlagen gewechselt werden. Zu denen gehören geschickt gestreute Aktienfonds sowie weitere ETFs. Die Schaffung von Immobilieneigentum mit einem dementsprechend hohen Eigenkapital und der Baufinanzierung ist ein erster entscheidender Schritt zur Altersvorsorge. Damit einher geht eine Risikolebensversicherung zur Finanzierungsabsicherung mit kombinierten Bausteinen für Arbeits- und für Erwerbslosigkeit sowie für krankheits- oder unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit.

Bis zum Beginn des sechsten Lebensjahrzehnts
Bestehende Darlehen und Kredite werden innerhalb dieses Jahrzehnts abgelöst. Die Rentenlücke darf sich nicht durch noch bestehende Verbindlichkeiten erhöhen. Als Faustregel gilt in diesem Stadium, dass bis zu ein Viertel der Altersvorsorge in Aktien und ETFs investiert wird.

Für die folgenden fünf bis sieben Jahre bieten sich zusätzliche Sparmöglichkeiten wie Festgeld und Tagesgeld an. Eine schon beim Berufseintritt abgeschlossene Kapitallebensversicherung ist wahlweise als Einmalzahlung oder als Lebensrente möglich. Der Renteneintritt rückt näher, sodass jetzt „Kassensturz“ gemacht werden kann. Der Rentenversicherungsträger hat in der Vergangenheit regelmäßig mitgeteilt, wie hoch die gesetzliche Rente sein wird. Die verbleibende Rentenlücke ist schnell ermittelt. Mit den verschiedenen Altersvorsorgemaßnahmen sollte sich der zukünftige Rentner allmählich seinem persönlichen Break-even-Point nähern, das heißt dem Schließen der Rentenlücke.

Die Rechnung lautet jetzt wie folgt:

  • Summe des Monatsbedarfs für den Lebensunterhalt
  •  ./. Gesetzliche Rente
  • = Rentenlücke
  • ./. Eingesparte Ausgaben durch die abbezahlte Immobilie
  •  + Einnahmen aus den verschiedenen Altersvorsorgen
  • = Plusminusnull im Idealfall

Wenn Sie nun von der Notwendigkeit überzeugt sind, Ihre Altersvorsorge aktiv in Angriff zu nehmen, dann bietet sich dazu eine Kontaktaufnahme rund um das Thema „Funktionierende Kapitalanlagen“ an. Wie Sie Ihre Lücke schließen und das Alter genießen, das erfahren Sie hier bei uns auf www.funktionierende-kapitalanlagen.de.

Sie können uns auch gerne jetzt direkt kontaktieren, falls Sie Fragen zur Rentenlücke und Ihrem Vermögensaufbau haben. Unsere Telefonnummer lautet 08121/25740-0. Sie können uns auch eine E-Mail schicken, oder nutzen Sie ganz einfach das Kontaktformular.