Susanne ist 34 Jahre alt und ist glücklich in ihrem Job, den sie direkt nach dem Studium ergatterte. In den ersten Jahren hatte sie ihr Gehalt für all die schönen Dinge ausgegeben, die sie sich während der Zeit an der Universität nicht leisten konnte. Doch anlässlich ihres anstehenden 35. Geburtstages kommen Gedanken zur Altersabsicherung hoch. ​

​Sie weiß, dass die Zahlungen der gesetzlichen Rentenversicherung im Alter nicht ausreichen. Aus diesem Grund macht sie sich auf die Suche nach Möglichkeiten (Altersvorsorge – was lohnt sich wirklich?), um privat fürs Alter vorzusorgen. Sie konsultiert dafür einen Experten, der ihr verdeutlicht, wie wichtig eine frühe Auseinandersetzung mit dem Thema ist. Über die Vielfalt an Möglichkeiten zur Altersabsicherung ist sie mehr als erstaunt. Wer hätte gedacht, dass mit einem geringen finanziellen Aufwand so viel erreicht werden kann! Hier sind wertvolle Tipps für alle, die über 30 sind.

Überblick

Finanzielle Sicherheit für den Lebensabend: Wie viel kann ich zurücklegen?

Bevor die eigentliche Planung zur Altersabsicherung erfolgen kann, müssen die individuellen finanziellen Möglichkeiten analysiert werden. Wie viel Euro kann ich pro Monat zurücklegen? Stellen Sie Ihre Einnahmen den finanziellen Verpflichtungen gegenüber. Sollte nichts überbleiben, aber das Gehalt hinreichend hoch sein, kann nach Einsparungspotenzial gesucht werden. Zusätzlich sollten mindestens drei Nettomonatsgehälter auf ein Tagesgeldkonto als Notgroschen eingeplant werden. Das Geld für die Altersabsicherung soll nicht als Notfallgeld herhalten müssen.

Wie sieht es mit der Risikoabsicherung aus?

Deutschland ist ein Versicherungsland. Viele Bundesbürger sind schlichtweg überversichert, natürlich gibt es notwendige Versicherungen. Zu diesen gehört die Haftpflichtversicherung, die den Versicherungsnehmer vor teuren Schadensersatzansprüchen schützen kann. Hilfreich kann eine Berufsunfähigkeitsversicherung sein. Dies zählt nicht nur für Personen in »gefährlichen« Berufen. Da junge, gesunde Versicherungsnehmer weniger Beiträge zahlen, sollte sie frühzeitig abgeschlossen werden. Eine Risikolebensversicherung ist vor allem empfehlenswert, wenn bei Ihnen im Haushalt Personen Leben, die von Ihnen finanziell abhängig sind. In der Regel sind dies Kinder oder Ehepartner.

Achtung: Gerade bei den Versicherungen lässt sich viel Geld einsparen. Ein Versicherungsvergleich erlaubt ein immenses Einsparungspotenzial, welches Sie sich für die Altersabsicherung zunutze machen können.

Welche Vorsorgestrategie kommt für mich ab 30 Jahren infrage?

30- bis 39-Jährigen steht bezüglich der Altersabsicherung (Das 1×1-Altersvorsorge) noch alles offen. Susanne aus unserem Beispiel erfährt von der Riester-Rente und Rürup-Rente, die der Altersabsicherung dienen. Experten sehen sie jedoch als kritisch an, weswegen sie auch auf eine private Rentenversicherung hingewiesen wird. Mit nur einer Belastung von 100 Euro pro Monat lässt sich die Rente um 400 Euro aufbessern. Susanne freut sich darüber und wäre damit schon zufrieden. Ihr Experte rät ihr allerdings dazu, die Altersabsicherung breit anzulegen. Neben der gesetzlichen und privaten Rentenversicherung sowie der Betriebsrente rät er ihr dazu, noch renditestärkere Anlagemodelle zu wählen. Empfehlenswert können fondsgebundene Altersvorsorgeprodukte sein. Sie ziehen sich über einen langen Zeitraum hinweg, wodurch sich Kursschwankungen problemlos ausgleichen lassen.

Renditestark und dennoch solide: Fürs Alter mit Immobilien vorsorgen

Immobilien sind vor allem in den letzten Jahren als Anlageprodukt in den Fokus gerückt. Sie bieten ein hohes Maß an Sicherheit und können dennoch sehr renditestark sein. Wohnimmobilien haben zudem einen weiteren nutzen: Der Eigentümer spart im Alter so an Miete. Wichtig beim Kauf der Immobilie ist, dass sie sich in guter Lage befindet und nicht während einer überhitzten Marktlage gekauft wird. Die monatlichen Kreditraten für das Objekt müssen langfristig zu bewältigen sein. Ansonsten droht eine Zwangspfändung und die wertvollen Gewinne sind dahin.

Wer sich für ein reines Investmentobjekt entscheidet, muss die Vermietbarkeit der Immobilie in den Vordergrund rücken. Kleine Studentenbuden in Uni-Nähe, altersgerechte Wohnungen mit guter Nahversorgung bis hin zu Ferienwohnungen in beliebten Urlaubsorten: Sie alle können eine Möglichkeit sein, langfristig die monatlichen Einnahmen aufzubessern.

Wohnimmobilien sind zu teuer und zu aufwendig: Gibt es keine Alternative?

Zweifelsohne haben Wohnimmobilien als Investmentobjekt zwei große Nachteile: einen hohen Verwaltungsaufwand und hohe Anschaffungskosten. Für unsere Susanne aus dem o. g. Beispiel stellen sie daher keine Möglichkeit zur Altersabsicherung dar. Der Experte gibt ihr einen Tipp: Garagen als Altersvorsorge. Diese Immobilien sind extrem unkompliziert und bereits zu einem günstigen Preis erhältlich. Anfangspreise für Stellplätze in guten Lagen bewegen sich im einstelligen Tausenderbereich. Zudem lockt diese Investmentmöglichkeit mit weiteren Vorzügen:

  • Vertragsfreiheit: Der Eigentümer kann die Garage frei vermieten und leicht kündigen.
  • Verwaltungsaufwand ist gegen Null: Eine jährliche Abrechnung mit dem Mieter entfällt. Reparaturen übernimmt oft der Verwalter.
  • Renditestark: Mit dieser Immobilienart lassen sich höhere Renditen und Abschreibungen als mit vielen Wohnimmobilien erzielen.
  • Leichte Vermietbarkeit: Es besteht insbesondere in Zentrumsnähe ein hoher Bedarf an Stellplätzen.
  • Perfekte Risikostreuung: Beim Kauf von mehreren Garagenplätzen lässt sich das Risiko streuen. Wie wahrscheinlich ist, dass alle zehn Mieter gleichzeitig kündigen?

Susannes einzige aufwendige Verpflichtung ist, einmal im Jahr zur Eigentümerversammlung zu gehen. Sie ist begeistert von der Investmentklasse, mit der sie im Nu zum Immobilienbesitzer wird.

Altersabsicherung in die Realität umsetzen: Was gibt es zu beachten?

Die Bestandsaufnahme der eigenen finanziellen Möglichkeiten und die Auswahl der richtigen Altersvorsorgestrategie sind sicherlich aufwendig. Jedoch bilden sie die wichtige Basis für den nächsten Schritt: Die Realisierung der Altersabsicherung. Auch hierbei sollte sich ein wenig Zeit genommen werden, damit man keine Fehler macht.

Unsere Susanne hat mit ihren knapp 35 Jahren bereits gelernt, dass unterschiedliche Anbieter die gleichen Leistungen zu unterschiedlichen Preisen anbieten. Was auf Verträge für Versicherungen, Telefon, Strom und Gas zutrifft, trifft ebenfalls auf Altersvorsorgeverträge zu. Zudem laufen diese im Vergleich zu Stromverträgen oft über einen sehr langen Zeitraum und können kaum oder nur mit großen finanziellen Verlusten gekündigt werden. Susanne beschließt daher, verschiedene private Rentenversicherungen und Fondspläne miteinander zu vergleichen.

AchtungBei der Suche nach den besten Vorsorgeanbietern geht es nicht darum, den günstigsten Anbieter auszumachen. Es geht um die finanzielle Absicherung im Alter. Deshalb sollten neben den niedrigen Kosten auch die guten Renditen und die Seriosität des Anbieters hinsichtlich seiner Finanzstärke im Fokus stehen.

Meine Hausbank kontaktiert mich wegen Anlagemöglichkeiten: Soll ich zugreifen?

Einige Verbraucher haben seit ihrer Kindheit ein Konto bei einer Bank. Sie kennen die Kundenberater und vertrauen ihnen. Häuft sich mit Anfang 30 langsam ein kleines Vermögen auf dem Konto an, wird vermutlich ein Kundenberater auf diese Person aktiv zugehen und ihr die Anlagemöglichkeiten vorstellen. Diese können attraktiv und lohnenswert sein, aber dies muss nicht unbedingt so sein. Oft kooperieren die Finanzinstitute nur mit einem Altersvorsorgeanbieter und wollen sein Produkt verkaufen. Aus diesem Grund ist es wichtig, objektiv an die Altersvorsorgeplanung heranzugehen. Nur so lassen sich die Möglichkeiten finden, die perfekt auf die individuelle Situation zugeschnitten sind.

Benötige ich den Rat eines Experten?

30-Jährige haben vermutlich bereits einiges über Vorsorgemöglichkeiten fürs Alter gehört und gelesen. Erste Gespräche mit Freunden haben stattgefunden, die das Ideenkarussell zum Laufen gebracht haben. Dies ist gut und wichtig, aber hierbei ist zu bedenken: Was für den einen gut ist, kann für den anderen ungeeignet sein. Aus diesem Grund hilft es sehr, einen unabhängigen Vorsorgeberater zurate zu ziehen. Er beurteilt die individuelle Situation seines Klienten und baut darauf die Beratung auf.

Wie finde ich die richtige Immobilie als Anlageobjekt?

Ähnlich wie bei der privaten Rentenversicherung sollte auch beim Immobilienkauf mit größter Sorgfalt vorgegangen werden. Es bietet sich an, einen lokalen Makler anzusprechen. Dieser verfügt von der Eigentumswohnung bis hin zum Garagenstellplatz über ein breites Portfolio an Investmentmöglichkeiten. Darüber hinaus kann er eine beratende Funktion einnehmen. Er kann vorrechnen, wie die Rendite des Objektes voraussichtlich sein wird und wie sich der lokale Markt vermutlich entwickeln wird. Seine Wertanalyse ist zudem hilfreich, um bei der Bank nach einem Immobilienkredit zu fragen.

Bin ich nicht mit 30 zu jung, um mich mit der Altersabsicherung auseinanderzusetzen?

Nein! Zwar bleiben mit 30 mehr als 30 Jahre bis zum Rentenalter, aber die Zeit vergeht schnell. Wer früh anfängt, kann bereits mit einer geringen monatlichen Belastung viel erreichen. Dies zählt nicht nur für Rentenversicherungen, sondern auch für Fonds und Garagen, Wohnimmobilien sowie andere Mietobjekte. Schritt für Schritt lässt sich so eine Absicherung fürs Alter aufbauen, die solide, gewinnträchtig und lohnenswert ist. Und noch etwas: Wer geschickt bei der privaten Altersabsicherung vorgeht, kann vielleicht gar vorzeitig in Rente gehen.

Unsere Auszubildende hat bereits mit 19 in ihre erste Kapitalanlage investiert. (Jung investieren)

Wenn Sie persönlich Interesse an einer Altersvorsorge haben, dann beraten wir Sie gerne kostenlos und unverbindlich. Melden Sie sich dazu einfach per E-Mail, Telefon oder Kontaktformular bei uns und vereinbaren Sie einen Termin.

Portrait von Gerhard Lidl

Ich freue mich sehr, von Ihnen zu hören!

Herzliche Grüße aus Markt Schwaben,

Gerhard Lidl
Vorstandsvorsitzender

Future Construct AG
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